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Golf Club Freudenstein
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Golf Club Schloss Freudenstein Eppan, Südtirol

SPIELFORMEN

Neben den klassischen Zähl- oder Lochspielen gibt es noch eine Viel- zahl anderer Spielarten für Einzel- oder Teamwettkämpfe, die das Golfspiel abwechslungsreich gestal- ten. Hier eine Auswahl der belieb- testen Einzel- und Team-Spielformen in alphabetischer Reihenfolge.

Spielformen Einzelspiel:

Bestball:
Bei diesem Lochwettspiel spielt ein Spieler mit einem niedrigen Handicap gegen den besten Ball zweier oder dreier anderer Spieler mit höherem Handicap. Es wird keine Vorgabe berücksichtigt und jeder Spieler spielt mit seinem eigenen Ball. Wer die niedrigste Schlagzahl erreicht, hat gewonnen. Die Wertung erfolgt nach den Regeln des klassischen Lochwettspiels.

Dreiball mit Punktewertung:
Es handelt sich hierbei um ein Lochwettspiel für drei Personen. Jeder Spieler spielt zwei voneinander unabhängige Lochwettspiele. Dabei werden bei jedem Loch 6 Punkte vergeben. Der Beste erhält 4, der Zweite 2, der Dritte 0 Punkte. Falls alle drei Spieler den gleiche Score erreichen, erhalten alle je 2 Punkte. Erreichen zwei Spieler den besten Score, erhalten sie je 3 Punkte, während der Dritte leer ausgeht. Gibt es hingegen einen Besten und die anderen zwei erreichen das selbe Ergebnis, dann ist die Punkte- verteilung 4-1-1.
Die Vorgaben werden folgender- maßen berechnet: Das Handicap des besten Spielers wird auf 0 fest- gesetzt, während die anderen Spie- ler die volle Differenz ihres Handi- caps zu jenem des Besten oder 3/4 dieser Differenz als Vorgabe er- halten.

Flaggenwettspiel:
Bei dieser Form des Zählwettspiels kann jeder Spieler so viele Schläge durchführen, wie die Summe seines Handicaps mit dem Platzstandard ergibt. Am Punkt wo der Ball nach dem letzten Schlag liegen bleibt, wird eine Flagge gesteckt. Derjenige der am weitesten kommt, hat gewonnen. Das Spiel kann auch über das 18. Loch hinausgehen.

Beispiel: Sie haben Handicap 36. Der Platzstandard (SSR) beträgt 72. Sie dürfen also 108 Schläge durchführen (36+72), dann wird ihre Fahne gesteckt.

Lochwettspiel:
Hier spielen zwei direkte Gegner gegeneinander. Bei jedem Loch wird derjenige, der weniger Schläge benötigt hat, als Sieger über das Loch ermittelt. Bei gleicher Schlaganzahl gilt das Loch als "halbiert" oder "geteilt". Gewinner der Runde ist jener Spieler, der mehr Löcher gesammelt hat, als auf der restlichen Runde noch zu spielen sind. Beim Lochspiel darf auch ein ganzes Loch vor dem Ende oder ein einzelner Schlag (z. B. ein kurzer Putt) geschenkt werden.
Das Lochspiel kann auch mit Vorgabe gespielt werden. Gewinner an einem Loch ist dann derjenige, der weniger Schläge abzüglich Vorgabe benötigt.
Skin Game:
Diese Spielform wird gern bei Einladungsturnieren von Profi-Gol- fern gespielt. Bei jedem Loch wird um eine bestimmte Geldsumme gespielt. Bei Amateuren darf nur um einen nach den Regeln zulässigen Einsatz gespielt werden. Der Spieler mit der niedrigste Schlagzahl gewinnt Loch und Geld. Wird ein Loch geteilt, so wird der Einsatz nicht ausbezahlt, sondern zu jenem des nächsten Loches dazu gezählt.

Spiel gegen Par:
Alle Spieler spielen jedes Loch gegen das eigene Netto-Par. Dieses zählt 0. Erreicht der Spieler eine geringere Schlagzahl, wird ein Plus, bei höherer Schlagzahl ein Minus verzeichnet. Der Spieler mit der höchsten Plus-Anzahl gewinnt.

Sunningdale - Zweier:
Bei diesem Lochspiel ohne Vorgabe, erhält jener Spieler, der mit mehr als zwei Löchern im Rückstand ist, einen zusätzlichen Schlag beim nachstehenden Loch. Bei jedem weiteren verlorenen Loch erhält der zurückliegende Spieler jeweils einen weiteren Zusatzschlag. Dies allerdings nur so lange bis er ein Loch gewinnt, denn dann verfallen alle Extraschläge.

Zählwettspiel
Beim klassischen Zählwettspiel (Stroke oder Medal Play) wird die Gesamtzahl der Schläge ermittelt. Dabei hat jener Spieler gewonnen, der die wenigsten Schläge benötigt (Bruttoergebnis). Wird von den Schlägen die Vorgabe abgezogen, erhält man die Nettowertung. Diese wird zur Berechnung der Stammvorgabe bzw. für Spiele zwischen Golfern unterschiedlicher Spielstärke verwendet.

Zählwettspiel nach Stableford
Diese vom englischen Arzt Gordon Stableford im Jahr 1898 erfundene Zählmethode basiert auf dem Prinzip, dass ein besonders schlechter Score an einem Loch nicht so gravierend wie beim klassischen Zählwettspiel gewertet wird, und somit leichter wettgemacht werden kann.
Der Spieler erhält für jene Leistung, die er laut Handicap erzielen soll ("Netto-Par") bei jedem Loch 2 Punkte; pro Schlag den er weniger benötigt, erhält er jeweils einen Zusatzunkt. Für einen mehr benötigten Schlag ("Bogey") bekommt er nur noch einen Punkt, bei zwei oder mehr weiteren Schlägen erhält er keinen Punkt mehr.
Beispiel:
Sie haben Handicap 36 - das bedeutet, wenn Sie jedes Loch 2 über Par spielen  haben Sie Ihr Handicap erreicht (18 Löcher mit je zwei Schlägen mehr = 36).


Spielformen Teamspiel:

Chapman-Vierer (American
Foursome):

Auch bei dieser zweiten Variante des klassischen Vierers schlagen beide Spieler eines jeden Teams an jedem Loch ab. Anschließend schlägt jedoch jeder Spieler einmal den Ball seines Mitspielers. Vor dem 3. Schlag wird dann entschieden, mit welchem Ball abwechselnd nach den Regeln des klassischen Vierers das Loch fertig gespielt wird.
Bei der Variante "Kanadischer Chapman-Vierer" spielt jeder Spie- ler noch einmal seinen eigenen Ball weiter. Erst dann wird mit einem Ball abwechselnd weitergespielt.

Klassischer Vierer (Foursome):

Bei dieser klassischen Form des Teamspiel spielen Zwei gegen Zwei. Die zwei Teampartner spielen ab- wechselnd mit einem Ball. Meistens wird beim Teamspiel mit den 7/16 der zusammengezählten gemein- samen Vorgaben gespielt und der Nettoscore zur Wertung heran- gezogen. Beim Lochwettspiel wird hingegen mit 3/8 der addierten ge- meinsamen Vorgabe gespielt.

Lochwettspiel:
Hier spielen zwei Teams gegen- einander. Bei jedem Loch wird jenes Team, das weniger Schläge benötigt hat, als Sieger über das Loch ermittelt. Bei gleicher Schlaganzahl gilt das Loch als "halbiert" oder "geteilt". Gewinner der Runde ist jenes Team, das mehr Löcher ge- sammelt hat, als auf der restlichen Runde noch zu spielen sind. Beim Lochspiel darf auch ein ganzes Loch vor dem Ende oder ein einzelner Schlag (z. B. ein kurzer Putt) geschenkt werden.
Das Lochspiel kann auch mit Vor- gabe gespielt werden. Gewinner an einem Loch ist dann derjenige, der weniger Schläge abzüglich Vorgabe benötigt.

Texas Scramble (Captains
Choice oder Louisiana
Scramble):

Es handelt sich hierbei um ein Vierball-Teamspiel. Jeder Team- spieler schlägt ab. Anschließend wird entschieden, welcher Ball am ideal- sten liegt. An dieser Stelle, innerhalb einer Schlägerlänge (nicht näher zum Loch), droppen die drei anderen Spieler ihre Bälle. Es werden somit alle vier Bälle weitergespielt. Am Grün werden alle anderen 3 Bälle innerhalb von 10 cm (nicht näher zum Loch ) zum besten Ball gelegt.
Bei dieser Art des Zählwettspiel, beträgt die Vorgabe meist  ein 1/8 der addierten Handicaps aller vier Spieler.
Bei der Variante "Florida Scramble" muss immer derjenige Spieler aus- setzen, der den am besten liegenden Ball gespielt hat.

Vierball - Aggregat:
Zwei gegen Zwei. Hier werden für das Endergebnis die Rundener- gebnisse der Spielpartner zum Ge- samtergebnis des Teams addiert (bzw. die Punkteergebnisse wenn nach Stableford gespielt wird).

Vierball - Bestball (Fourball):

Bei diesem Zwei- gegen Zwei-Spiel, spielt jeder Spieler seinen Ball. Pro Loch wird jedoch nur das bessere Ergebnis gewertet. Dieses Teamspiel wird als Zählwettspiel, nach Stable- ford oder als Lochwettspiel gespielt.

Vierer mit Auswahl- Drive
(Greensome):

Bei dieser Variante des klassischen Vierers, schlagen beide Spieler des Teams an jedem Loch ab. Im Anschluss wird entschieden mit welchem Ball abwechselnd weiter- gespielt wird. Gewertet wird nach den Regeln des klassischen Vierers als Zählwettspiel, nach Stableford oder als Lochwettspiel.




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